Dankmarshausen. (pm/hk). Mit Verwunderung hat die Bürgerinitiative für ein lebenswertes Werratal auf die Ankündigung des Düngemittelherstellers Kali + Salz reagiert, ein umweltverträgliches Entsorgungs-konzept für die Salzlagerstätte in Roßleben vorlegen zu wollen. 

Die Kali-Umwelttechnik Sondershausen hatte im Auftrag einer israelischen Unternehmensgruppe ein solches Papier erarbeitet, das eine Produktion ohne Aufhaldungen und Laugeneinleitungen garantiert. Nun stellt sich die Bürgerinitiative die Frage, warum von K+S behauptet wird, dass die jetzige Entsorgungspraxis Stand der Technik wäre. 

Die Initiative verlangt vom Regierungspräsidium in Kassel, den Konzern aufzufordern, die Aufhaldung wie beim Monte Kali in der bisherigen Form zu untersagen, da sie nicht mehr dem Stand der Technik entspreche.

Quelle: TA vom 06.01.2009